.Artists | Violine

.Adela-Maria Bratu
Dresdner Philharmonie

.Agata Polianska Malocco
Staatsphilharmonie Nürnberg

• 1. Violine (Vorspielerin)   Staatsphilharmonie Nürnberg

.Andrea Pleß
Gewandhausorchester

.Anna Godelmann
https://annagodelmann.de/

.David Cisternas
Kammerensemble Konsonanz

.Denis Loznykov
Leipziger Symphonieorchester

• Denis Loznykov, Assistant Concertmaster  Leipziger Symphonieorchester

.Diana Zaviryukha
Nordharzer Städtebundtheater

.Elder Konservatorium Adelaide
https://able.adelaide.edu.au/music/

.Franz Berlin
Philharmonischen Orchester Bremerhaven

In Dresden geboren, absolvierte Franz sein Abitur am dortigen Sächsischen Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ (Hauptfach Violine Prof. Andrea Eckoldt). Sein Studium absolvierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Dr. Friedemann Eichhorn, sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg in der Klasse von Prof. Reto Kuppel. Er war Akademist der Nürnberger Symphoniker sowie langjähriges Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters, mit welchem er auf zahlreichen europaweiten Tourneen in bedeutenden Konzertsälen, wie dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, oder der Semperoper Dresden unter der Leitung international renommierter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach oder Jonathan Nott spielte. Orchesterengagements führten ihn ans Landestheater Coburg, sowie zum Nationaltheater Mannheim. Seine vielseitige genreübergreifende Tätigkeit brachte ihn 2016 zum „Stegreif.orchester“ Berlin, dessen festes Mitglied er seither ist. Das 2015 gegründete Ensemble gewann u.a. 2018 den Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland für seine innovative Initiative auf deutschen Konzertpodien. Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet Franz im Bereich Streicheraufnahmen und Mastering eng mit dem Berliner Tonstudio „48k“ zusammen. Im November 2020 tritt er die Stelle des 1. Konzertmeisters am Stadttheater Bremerhaven an.

.Fraynni Rui

.Grace Wu
Australian National Academy of Music

Grace Wu is a first year musician at the Australian National Academy of Music (ANAM) in 2021, training with Dr Robin Wilson. She was born in Brisbane and began learning the violin at age six.

Grace won the 2017 Melbourne Recital Centre Bach Competition, and has performed as a guest soloist in Elisabeth Murdoch Hall throughout the years. She also won the 2018 Preston Concerto Competition and was a finalist in QYO’s National Youth Concerto Competition 2019. Grace was selected to attend masterclasses at the 2019 Kronberg Academy with Mauricio Fuks and was chosen to perform at the final concert with the Stuttgart Chamber Orchestra. She has participated in other masterclasses with Pinchas Zukerman, Henning Kraggerud and Alf Richard Kraggerud. Grace has also been announced as one of the finalists for the Kendall National Violin Competition 2020.

Grace enjoys music-making in both chamber and orchestral settings—having participated in the Australian Chamber Orchestra’s Academy for several years from 2014-2018, as well as Australian Youth Orchestra programs. She was the youngest member of the Australian Youth Orchestra’s International Tour 2019, and was one of the recipients of AYO’s Ernest V Llewellyn Memorial Fund Awards for 2020. As for chamber music, Grace was a member of the winning ensemble for the Music Society of Victoria’s 2019 Chamber Music Award, and Musica Viva’s national chamber music competition, Strike a Chord—Lockdown Legends 2020.

Grace hopes to become a well-rounded, versatile musician in the future, in order to perform and share her love of music with as many people as possible.

.Henriette Otto
Trio Manuk

  • Die gebürtige Leipzigerin Henriette Otto erhielt ihre ersten musikalischen Impulse von Prof. Ruth Boche, bevor sie an der Weimarer Hochschule für Musik "Franz Liszt" bei Prof. Anne-Kathrin Lindig und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Elisabeth Kufferath ihre künstlerische Ausbildung abschloss.
  • Zusätzlich erhielt sie Unterricht auf der Barockgeige bei Anne Röhrig, besuchte Meisterkurse u.a. bei Prof. Thomas Brandis, Donald Weilerstein und Ida Händel und war Akademisten des von Thomas Hengelbrock gegründeten Balthasar-Neumann-Ensembles.
  • Heute lebt Henriette Otto freiberuflich in Hannover und ist eine gefragte Ensemble- und Orchestermusikerin. Sie spielt regelmäßig bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und ist zudem Mitglied des innovativen Orchesters im Treppenhaus, der Barockensembles la festa musicale, VOLCANIA und Concert des Amis sowie des in Bremen ansässigen Trio Manuk.

.Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“
https://www.hmt-leipzig.de/

.Johanna Schultze

.Johannes Tomböck
Wiener Philharmoniker

  • Johannes Tomböck wurde am 22. Dezember 1983 in Wien geborene und erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Violinunterricht bei Eugenia Polatschek an der Musikschule Perchtoldsdorf. 1995 wechselte er zu Alfred Staar bzw. zu dessen Assistenten Hubert Kroisamer an die Musikhochschule Graz/Expositur Oberschützen. Nach dem plötzlichen Tod von Alfred Staar im April 2000 bestand er die Aufnahmeprüfung an der Wiener Musikuniversität und wurde in die Klasse von Josef Hell aufgenommen. Im Jänner 2004 legte er ein erfolgreiches Probespiel ab und trat am 1. März 2004 seinen Dienst als Mitglied der Primgruppe des Staatsopernorchesters an. Johannes Tomböck, der sich neben dem Studium auch intensiv der Kammermusik widmete und u. a. Mitglied des Coburg Quartetts war, ist Wiener Philharmoniker in dritter Generation: Sein Großvater, Wolfgang Tomböck sen., war von 1955 bis 1993 Hornist, sein Vater, Wolfgang Tomböck jun. (mit dem Johannes Tomböck das Trio für Horn, Violine und Klavier in Es-Dur, op. 40, von Johannes Brahms für Compact Disc einspielte), ist seit 1978 ebenfalls erster Hornist der Wiener Philharmoniker. Darüber hinaus absolvierte Johannes Tomböck einen wichtigen Teil seiner Ausbildung innerhalb der Verwandtschaft: Alfred Staar war der Bruder von Liane Tomböck, Johannes Tomböcks Großmutter. Seit 2012 ist Johannes Tomböck erster Geiger der Philharmonia Schrammeln Wien.

.Joosten Ellée
https://www.instagram.com/joosten.ellee/?hl=de

  • Joosten Ellée (*1992) erhielt mit 9 Jahren den ersten Geigenunterricht bei seinem Vater. Mit 13 Jahren wechselte er zu Prof. Geza Kapas an die Musikhochschule Köln (Standort Aachen) und 2010 dann als Jungstudent an die HfK Bremen. Hier studierte er bis 2016 bei Prof. Thomas Klug.
  • Nun setzt er seine Ausbildung bei Prof. Petra Müllejans an der HfMDK Frankfurt fort. Weitere musikalische Impulse erhielt Joosten von Prof. Benjamin Schmid (Mozarteum Salzburg), Prof. Simon Standage (Royal Academy of Music, London), Prof. Thomas Brandis, Prof. Daniel Sepec (beide MH Lübeck) und Hae-Sun Kang (Ensemble Intercontemporain). Er war langjähriges Mitglied des Landesjugendorchesters Bremen und des Niedersächsischen Jungendsinfonieorchesters, in dem er zuletzt Konzertmeister war. Weiterhin war er Mitglied des Bundesjugendorchesters. Dort spielte er unter namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Carl St. Clair.
  • Joostens große Leidenschaft gilt dem Kammerorchesterspiel. So ist er regelmäßig als Gast bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu hören und ist Konzertmeister des ensemble reflektor; in dieser Funktion arbeitete er schon mit Tanja Tetzlaff, Nils Mönkemeyer und Natalia Prishepenko zusammen. Inspiriert durch einen Meisterkurs beim Ensemble Modern beschäftigt Joosten sich intensiv mit zeitgenössischer Musik. Seit 2015 ist er Mitglied der von Pierre Boulez gegründeten Lucerne Festival Academy.

.Juhee Kim

.Katažyna Narkevic
Düsseldorfer Symphoniker

.Leopold-Mozart-Kuratorium Augsburg e. V.
https://www.leopold-mozart-kuratorium.de/

.Liam Keneally
https://www.instagram.com/liamkeneallyviolin/?hl=de

Liam Keneally, Violin

Liam Keneally is an emerging violin talent, born and raised in the nation’s capital. Having completed his Bachelor of Music at the Queensland Conservatorium (QCGU) in 2015, Liam is an Honours candidate in violin performance tutored by QCGU Head of Strings, Michele Walsh.  Liam has extensive experience as a musician, performing with the Australian Chamber Orchestra Collective, Opera Australia, Victorian Opera, Canberra Symphony Orchestra, Australian Youth Orchestra (including their Momentum Ensemble and attending five AYO National Music Camps), Opera by Candlelight, Australian International Symphony Orchestra Institute and Queensland Conservatorium Symphony Orchestra. Liam has toured with Canberra and Queensland Ensembles interstate and overseas, competing in the Inaugural Pacific Basin Music Festival in Hawaii and touring with the Australian String Virtuosi to the Azerbaijan International Music Festival. Significant Conservatorium solo achievements included winning the Paganini Prize (2014), Australian Piano Duo Festival Duo Competition Winner (2014), placing in the Ronald Clifford Davis Prize (2015) and finalist of the Vada Jeffries Bach Prize (2014). A career highlight was playing under the baton of Sir Simon Rattle with the 2015 Australian World Orchestra as an Australian Youth Orchestra representative.  In the last 12 months Liam has performed on stage with the cast of W!LD RICE in ‘The Importance of Being Earnest’ at the Brisbane Festival, toured in China Mozart's Marriage of Figaro with the Australian International Opera Company, lead the Queensland Conservatorium Symphony Orchestra performing Shostakovich's 5th Symphony and performed a solo from Vivaldi's Four Seasons with the Australian Chamber Orchestra Collective on a regional tour of Western Australia. 

.Lisa Maria Schumann
https://www.lisa-schumann.com/solo

Ausbildung

 Geboren im Jahr 1988 in der Nähe von Köln erhielt sie ihren ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren. Ab ihrem achten Lebensjahr studierte sie für 17 Jahre in der Klasse von Prof. Zakhar Bron, zunächst in der HfM Lübeck und später in der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Anschließend studierte sie bei Prof. Daniel Sepec in Basel und Lübeck. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt Sie von Lehrern wie Igor Ozim, Mihaela Martin, Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett), Heime Müller (ex Artemis Quartett) und Vineta Sareika (Artemis Quartett). Zahlreiche Meisterkurse weltweit (darunter Kronberg Academy, Montepulciano, Jeunesse Musical) waren ihr eine umfassende künstlerische Bereicherung. Inzwischen gibt sie selbst immer wieder ihr Wissen bei Meisterkursen im In- und Ausland weiter.

Wettbewerbe

Lisa Maria Schumann ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter erste Preise in Solo- wie auch in Kammermusik-Kategorien. Zuletzt gewann sie 2013 den 1. Preis beim „Internationalen Alois Kottmann Wettbewerb für klassisches, sangliches Violinspiel“ in Frankfurt (Deutschland).

Konzerte

Konzertreisen führten sie u.a. nach Österreich, die Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Japan (NHK Saal) und Deutschland (Philharmonie Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Tonhalle Düsseldorf, Philharmonie Köln u.a.) und zu Festivals wie Heidelberger Frühling, Musiktage Mondsee und Beethoven Fest Bonn.

Solo

Solistische Auftritte mit Orchester umfassen Violinkonzerte von Bach, Beethoven, Jenkins, Kabalevsky, Mendelssohn, Mozart, Saint-Saëns, Spohr, Szymanovski, Vieuxtemps und Viotti.

Kammermusik

Als ehemaliges Mitglied des Schumann Quartett nimmt im Bereich der Kammermusik das Streichquartett eine besondere Rolle ein. Herausragende und langjährige künstlerische Beziehungen bestehen bis heute mit dem Amaryllis Quartett und dem Auryn Quartett. Zu ihren weiteren Kammermusik-Partnern zählten u.a. Viviane Hagner, Roman Kim, Erik Schumann, Matthias Lingenfelder, Diemut Poppen, Tomoko Akasaka, Liisa Randalu, Matthias Buchholz, Camille Thomas, Leonid Gorokhov, Benedict Klöckner, Benyamin Nuss, Darko Kostovski, Daniel Heide, Jonathan Ware und Asya Fateyeva.

Konzertmeister

Seit 2020 ist Lisa Maria Schumann Konzertmeisterin der Hamburger Camerata. Als Gast-Konzertmeisterin ist sie immer wieder bei Orchestern in Deutschland tätig, darunter Kölner Kammerorchester, EnsembleRuhr, Neues Rheinisches Kammerorchester, Folkwang Kammerorchester Essen, Amadeus Ensemble Bonn, Kölner Kammersymphoniker und Düsseldorf Festival Orchester.

Aufnahmen

Rundfunkaufnahmen entstanden für WDR, BR und NHK. Bis ins Jahr 2024 erscheinen mehrere Alben, darunter die vollständigen Violinsonaten von Edvard Grieg, Werke von Charles Ives und Sergei Prokofjew sowie ein Orchester-Album mit Konzerten für Violine von Antonio Vivaldi.

Engagement & Projekte

Abseits der künstlerischen Tätigkeit arbeitet die dreifache Mutter gemeinsam mit einem Team aus Geigenbauern, Akustikern, Produktdesignern und Sportwissenschaftlern an der Entwicklung ihrer eigenen neuartigen Schulterstütze für Violinen.

Das ehrenamtlich Engagement im Rahmen von Lars Vogt’s “Rhapsody in school” Projekt ist ihr ein echtes Herzensanliegen.

Instrument

Lisa Maria Schumann spielt eine Violine von Ferdinando Gagliano (Neapel 1795) und eine Violine von Michael Betcher (Nürnberg 2018).


.Lukas Mimura
Philharmonisches Orchester Kiel

  • Geboren 1985 in Kärnten,
    Erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 6 Jahren bei Prof. Christiane Neuhaus an der Privatuniversität Klagenfurt. Jungstudium an der Privatuniversität Klagenfurt bei Helfried Fister. Bachelorstudium an der Kunstuniversität Graz bei Prof. Eszter Haffner. Masterstudium bei Prof. Winfried Rademacher an der MH Trossingen. 2016 Masterstudium mit „sehr gut“ abgeschlossen. Stipendiat der Juilliard School of Music (Kammermusik bei Juilliard String Quartet) und des Erasmus Programmes der Europäischen Union. Kammermusikunterricht an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst Graz & Wien bei Mitgliedern des Artis Quartet. Zeitverträge im Nationaltheater Orchester Mannheim, dem Saarländischen Staatsorchester, dem Pfalztheater Kaiserslautern. Seit Januar 2018 Vorspieler des philharmonischen Orchester Kiels in Festanstellung. Seit 2014 regelmäßiger Gast in zahlreichen Orchestern wie bzw. der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, der Staatsphilharmonie Nürnberg, den Theater Orchestern Mannheim, Saarbrücken und München.

.Mag. Isida Pronjari
https://www.gmpu.ac.at/

.Mag. Julia Vestemian
https://www.julia-violine.at/home

.Markus Henschel

.Naz İrem Türkmen
https://www.naziremturkmen.com/

.Pedro Barreto
Beethoven Orchester Bonn

.Prof. Paul Roczek
Univärsität Mozarteum

  • Paul Roczek ist, von großartigen Musikern umgeben, in Wien aufgewachsen, wo heute auch seine beiden hochbegabten Kinder, Leonhard und Saskia als Musikerinnen leben und höchst aussichtsreiche Laufbahnen begonnen haben.
  • Ihm wurde die Geige zum entscheidenden Lebensschicksal, ihre frühe Beherrschung brachte ihn zu den Wiener Philharmonikern, später zu den Wiener Solisten und zum Österreichischen Streichquartett, mit dem er dreißig Jahre hindurch als Erster Geiger in der ganzen Welt konzertierte und Hunderte von Konzerten und viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen einspielte.
  • Mit diesem Quartett wurde er 1969 an die damalige Musikakademie Mozarteum verpflichtet, sein erwachendes Interesse für das Unterrichten, aber auch für organisatorische Tätigkeiten brachten ihn schnell in hohe Positionen: Professur, Abteilungsleiter, Vizerektor und künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Mozarteum waren die markanten Zeichen eines sich erfolgreich entwickelnden Künstlerlebens, Einladungen als Juror großer internationaler Wettbewerbe und zu bedeutenden Meisterkursen an wichtigen Musikhochschulen die folgerichtigen Weiterungen.
  • Seit 1996 kümmert er sich als Präsident des Fachbeirates von Musik der Jugend hauptverantwortlich um das Gedeihen der offiziellen österreichischen Jugendmusikwettbewerbe Prima la Musica, Gradus ad Parnassum und Podium.Jazz.Pop.Rock.
  • 2006 wurde Paul Roczek zum Beauftragten der Universität Mozarteum für Internationale Angelegenheiten ernannt und setzt sich in dieser Funktion dafür ein, den weltweiten Ruf dieser berühmten Institution für die Gestaltung künstlerischer Projekte und verschiedener Austauschprogramme mit bedeutenden Partnern rund um den Globus zu nutzen. Neben intensiven Kontakten mit vielen europäischen Hochschulen im Rahmen von Erasmus konnte mit der Guildhall School in London und der McGill University in Montreal ein Programm entwickelt werden, wo Streichquartette und Klaviertrios aller teilnehmenden Institutionen einmal im Jahr zu den jeweils anderen geschickt werden, wo sie intensiven Kammermusikunterricht erhalten und auch Konzerte spielen. Erst kürzlich hat sich auch das Tschaikowski Konservarorium in Moskau dieser Initiative angeschlossen. Am China Conservatory in Peking wurde die Austrian Chinese Music University auf den Gebieten der Streicherkammermusik und der Tasteninstrumente weiter entwickelt, in Zhuhai wird im September 2015 erstmals eine europäische Musikuniversität einen internationalen Instrumentalwettbewerb auf chinesischem Boden ausrichten. Weitere Austauschprojekte am Kobe College in Japan und auf kubanischem Boden in Havanna sowie Mithilfe beim Aufbau von qualitätsvollen Sommerakademien in Südamerika sind weitere Schwerpunkte einer rasanten Intensivierung von weltweiten Kooperationen, die die Geltung und den Einfluss der Universität Mozarteum stärken sollen.

.Prof. Reto Kuppel
http://www.retokuppel.de

.Prof. Sergey Girshenko
Tchaikovsky Moscow State Conservatory

.Rüdiger Lotter
https://ruedigerlotter.de/home

  • Als einer der interessantesten und vielseitigsten Barockgeiger seiner Generation macht sich Rüdiger Lotter inzwischen auch als Dirigent einen Namen im Bereich der historischen Aufführungspraxis.
  • So dirigierte er Ende 2014 beim Festival des Westdeutschen Rundfunks in Herne, den ›Tagen der alten Musik‹ in einer umjubelten Aufführung die Oper ›Orfeo‹ von Chr. W. Gluck. Ebenso enthusiastisch reagierte Publikum und Presse auf zwei von Rüdiger Lotter geleiteten Arienabende mit dem Sopranisten Valer Sabadus im Opernhaus Düsseldorf und im Prinzregententheater München.
  • Seine Interpretation der Brandenburgischen Konzerte, die er mit der Hofkapelle München für Sony Music 2013 vorlegte, wurden von der Fachpresse mit Lob überschüttet. Die Zeitschrift ›Fonoforum‹ befand dazu: ›Lotters Interpretationen dieser Klassiker atmen den Geist unserer Zeit und lassen sich mühelos an den Leuchtturm-Produktionen vergangener Jahre messen. […] Man weiß gar nicht recht, was man als musikalischen Höhepunkt dieser Produktion herausstellen soll.‹
  • Von 2011 bis 2014 war Rüdiger Lotter künstlerisch verantwortlich für die Barockproduktionen mit dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Seit 2013 wird Rüdiger Lotter auch vom ›Festival Styriarte‹ in Graz regelmäßig eingeladen, um mit dem dortigen Orchester zu arbeiten. Im Rahmen der Reihe ›Klassik heute‹ leitete Rüdiger Lotter 2010 das Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. 2009 holte ihn die bekannte Bühnenbildnerin und Regisseurin Anna Viebrock für eine Produktion als musikalischen Leiter an das Schauspielhaus Basel. Im gleichen Jahr wurde er von John Neumaier an die Staatsoper Hamburg eingeladen, um dort als Solist bei der Premiere der Ballettkreation ›Orpheus‹ mitzuwirken. Als künstlerischer Leiter der Hasse-Gesellschaft München setzt er sich zudem intensiv für die Wiederentdeckung des Werks von Johann Adolph Hasse ein. 2011 wurde auf seine Initiative hin Hasses Oper ›Didone Abbandonata‹ im Münchener Prinzregententheater wieder aufgeführt.
  • Als Solist oder mit seinem Kammerensemble Lyriarte tritt er regelmäßig bei allen wichtigen Festivals im deutschsprachigen Raum auf. Auch seine bei Oehms- Classics erschienenen Solo-CDs wurden von der internationalen Fachpresse begeistert aufgenommen. Seine aktuelle Einspielung der Solosonaten von Johann Sebastian Bach würdigte der Westdeutsche Rundfunk als derzeit interessanteste Interpretation auf dem Markt. Und ›The early music review‹ urteilt: ›His Bach is among the best I have ever heard; I have put off writing this review, hoping sufficient words would occur to me to convey what it is that is so striking.‹
  • Für seine CD ›Biber- Berio‹, für die er Irvine Arditti als Kammermusikpartner gewinnen konnte, erhielt Rüdiger Lotter nicht zuletzt aufgrund der innovativen Programmkonzeption ein großes Medienecho. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, so beim renommierten Wettbewerb ›Premio Bonporti‹ in Rovereto (Italien) und beim internationalen Heinrich-Schmelzer- Wettbewerb in Melk (Österreich). 2007 war Rüdiger Lotter Gastprofessor an der Hochschule für Musik Trossingen.
  • Seit 2009 ist Rüdiger Lotter neben seiner Tätigkeit als Stimmführer beim Münchener Kammerorchester auch künstlerischer Leiter der Hofkapelle München.

.Savva Girschenko
Münchner Rundfunkorchester

Savva Girshenko wurde 1982 als Sohn einer Musikerfamilie in Uschhorod (Transkarpatien/Ukraine) geboren. Mit sechs Jahren begann er Geige zu spielen, und schon zwei Jahre später gab er sein Debüt als Solist beim Orchester des Bolschoi-Theaters. 1990 wurde er jüngster Mitwirkender des Athen-Festivals, und in den folgenden Jahren spielte er regelmäßig bei Musikfestivals in verschiedenen Ländern. 1994 war er Solist beim Singapore Symphony Orchestra und beim Moskauer Bach-Festival.

Seine Ausbildung erhielt Savva Girshenko zunächst an der Spezial-Musikschule des Moskauer Konservatoriums, an der Musikakademie des Tschaikowsky-Konservatoriums Moskau und am Konservatorium der Stadt Wien. 2017 schloss er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg ab.

Davor schon hatte Savva Girshenko ein Probespiel beim Staatlichen Symphonieorchester Russlands „Swetlanow“ gewonnen und wurde 2003 dessen jüngster Musiker. Von 2006 bis 2010 war er Konzertmeister im Orquesta sinfónica Sinaloa de las artes (OSSLA) in Mexiko, leitete Meisterklassen und spielte in Symphonieorchestern in den USA, Mexiko und Italien. 2011 gewann er in Moskau den Ersten Preis beim 6. Internationalen Wettbewerb Muses of the World. 2017 war er Preisträger beim Wettbewerb des Mozartvereins 1829 Nürnberg.

Neben der Musik beschäftigt sich Savva Girshenko auch mit Fotografie und Geigenbau und ist Co-Autor wissenschaftlicher Publikationen.

Savva Girshenko ist seit 1. September 2018 Mitglied im Münchner Rundfunkorchester.

.Shi-Yu Chu

.Soo-Hyun Park
Abel Quartett

.Sophia Scheuer
Hofer Symphoniker

.Thomas Meining
Sächsische Staatskapelle Dresden

• Thomas Meining stellv. 1. Konzertmeister, Kammervirtuos, Sächsische Staatskapelle Dresden

Der Geiger und Kammervirtuose Thomas Meining absolvierte die Spezialschule für Musik und studierte anschließend an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ bei Prof. Annemarie Dietze. Etliche Meisterkurse bei international renommierten Geigern wie Wolfgang Marschner und Väclav Snitil bereicherten seine Studienzeit.

Er erhielt Preise bei nationalen und internationalen Jugendwettbewerben. Im Jahr 1985, gerade mal 22 Jahre alt, wurde Thomas Meining an die Sächsische Staatskapelle Dresden engagiert. Bereits zwei Jahre später wurde er stellvertretender 1. Konzertmeister des Orchesters.

Als Konzertmeister des Musica Viva Ensembles Dresden, dem er seit zwanzig Jahren angehört, und als Primarius des Dresdner Streichquartetts widmet sich Thomas Meining der zeitgenössischen Musik und Kammermusik in besonderer Weise. Diese Aktivitäten betreibt er gleichberechtigt neben seinen Aufgaben als Orchestermusiker in der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 1999 erhielt er den Fritz-Busch-Preis der Dresdner Semperoper.

Als Solist trat Thomas Meining mit der Dresdner Staatskapelle auf, außerdem mehrfach mit dem Orchester der Hamburgischen Staatsoper, der Elblandphilharmonie, dem Dresdner Kammerorchester oder dem Zyprischen Staatsorchester Nicosia. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn in verschiedene Städte Deutschlands und zu bedeutenden Musikfestivals wie in Salzburg, Schleswig Holstein, im Rheingau, in Lugano oder Warschau. Außerdem gastierte er erfolgreich in Frankreich, in den Niederlanden, in Belgien, Tschechien, Russland, China sowie auf Zypern, in Japan und in den USA.

Als 1. Konzertmeister wurde Thomas Meining wiederholt vom Malaysian Philharmonic Orchestra eingeladen. Außerdem gab er Meisterkurse an der Universität „Fine Arts and Music“ in Tokyo.

Im Januar 2009 spielte er mit großem Erfolg, gemeinsam mit der Dresdner Staatskapelle, die Dresdner Erstaufführung des 1896 für den damaligen Konzertmeister Henri Petri komponierten Violinkonzertes von Ferruccio Busoni.

.Tibor Gyenge
Sächsische Staatskapelle Dresden

•  Tibor Gyenge stellv. 1. Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden       

Tibor Gyenge wurde 1989 in Sibiu (Hermannstadt) Rumänien in eine ungarisch-rumänische Musikerfamilie geboren und erhielt den ersten Violinunterricht von seinem Vater.

Anschließend besuchte Tibor Gyenge die Béla Bartók Musikschule und das Musikgymnasium in Szombathely, bevor er an die Kunstuniversität Graz wechselte, um bei Prof. Silvia Marcovici (Violine) und Prof. Christian Euler (Kammermusik) zu studieren.  2014 bis 2016 absolvierte Tibor Gyenge bei Prof. Daniel Gaede an der Hochschule für Musik Nürnberg sein Masterstudium.

Zahlreiche Meisterkurse bei Musikern wie Zakhar Bron, Leonidas Kavakos, Daniel Stabrawa, Itzhak Rashkovsky, Krzysztof Wegrzyn und Ulf Hoelscher bereicherten seine Studienzeit. Weitere wichtige Impulse erhielt Tibor Gyenge in der Tradition der ungarischen Violinschule von György Pauk, Vilmos Szabadi, András Ágoston und Kristóf Baráti.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist Tibor Gyenge Mitbegründer und alternierender erster Geiger des Fritz-Busch-Quartetts, welches aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden besteht. Zudem konzertiert er in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen mit Künstlern wie Denis Matsuev, István Várdai, Robert Oberaigner, Michael Schöch, Mitgliedern des Ebène und Lindsay Quartetts sowie Soloinstrumentalisten der Wiener und Berliner Philharmoniker.

Als Solist trat Tibor Gyenge bereits mit der Staatskapelle Dresden, dem Ungarischen Kammerorchester, der Camerata Pro Musica, dem Savaria Symphony Orchestra und der Staatlichen Philharmonie Satu-Mare „Dinu Lipatti“ auf.

Neben seiner Orchester- und Konzerttätigkeit widmet sich Tibor Gyenge mit großer Begeisterung und Leidenschaft dem Unterrichten jungen Geiger*innen. Er war an der Hochschule für Musik Nürnberg zuerst als Assistent von Prof. Daniel Gaede, später als Lehrbeauftragter tätig. Zur Zeit unterrichtet er als Mentor an der Giuseppe-Sinopoli-Orchesterakademie der Staatskapelle Dresden und gibt Meisterkurse im In- und Ausland.

Nach einem Jahresvertrag beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde er als 1. koordinierender Konzertmeister der Staatsphilharmonie in Nürnberg engagiert.

Seit 2016 ist er stellvertretender 1. Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Tibor Gyenge spielt auf einer Violine von Robert König & Michael Betcher.

 

.Timofei Bekassov
Deutsche Kammerphilharmonie

  • Timofei Bekassov bekam Ausbildung in Moskau. Schon werdend seine Studium spielte er in verschiedene renommierte Sinfonie und Kammerorchester und wurde Preisträger bei Allrussische Nationalwettbeiverb.
  • Im Jahre 1987 wurde eingeladen für Streichquartett von Staatliche Rundfunk. Danach mit seiner Studienkameraden gründete er Moskauer Klavierquartett mit.Seit 1991 lebte er in Deutschland. Zuerst führte er Stimmführer Position 1 Geigen bei der Rheinische Philharmonie in Koblenz aus.Ab 1993 ist er Mitglied der "Deutsche Kammerphilharmonie Bremen".Er hat hinter sich mehrere Konzertreise über ganzen Welt mit vielen namhaften Dirigenten und Solisten und trägt weiter Traditionen von Stoljarski-Oistrach violinschule.

.Ulrike Sandhaeger
Münchner Kammerorchester

  • Ulrike Sandhäger, 1964 in Bremen geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht mit 10 Jahren. 1979 wurde sie als Jungstudierende an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold bei Prof. Lukas David aufgenommen, bei dem sie ihr Studium nach dem Abitur fortsetzte. Während ihrer Studienzeit in Detmold war sie Mitglied im Ensemble Lukas David und konzertierte in verschiedenen Kammermusikformationen.
  • Ulrike Sandhäger besuchte internationale Meisterkurse von Tibor Varga in Sion/Wallis und war Mitglied im Kammerorchester Tibor Varga. Seit Oktober 1987 ist Ulrike Sandhäger Mitglied des Münchener Kammerorchesters.